Angesichts der Tatsache, dass bundesweit Schulen in Richtung Ganztagsschule umstrukturiert werden und Schülerinnen und Schüler auch in der Mittagspause Anspruch auf eine kindgerechte, schmackhafte und bezahlbare Verpflegung haben, ist es - auch aus primärpräventiver Sicht - dringend nötig, das Angebot der Schulverpflegung zu optimieren. Es gibt viele Schulen, an denen eine gesunde Ernährung bereits vorbildlich umgesetzt wird. Es gibt aber noch viele Schulen, die kein befriedigendes Angebot für die Pausen- oder Mittagsverpflegung bereitstellen können. Der Schulalltag ist in der Regel anstrengend für alle Beteiligten, so dass häufig zu wenig Ressourcen (personell, materiell, immateriell) für eine Optimierung der Schulverpflegung bereitstehen. Die Komplexizität dieser Unternehmung spiegelt sich in der Tatsache, dass bei Veränderung eines bestehenden Systems Schulverpflegung ernährungsphysiologische, personelle, gastronomische, rechtliche, räumliche und andere Faktoren zu berücksichtigen sind.
Es gibt bisher viele Vernetzungsstellen für die Schulverpflegung auf der Ebene der Bundesländer, die informieren und Hilfe in bestimmten Bereichen bereitstellen können. Allerdings gibt es keine länderübergreifende Möglichkeit für einen offenen und permanenten Austausch. Nicht jede/r Interessierte hat zudem die Möglichkeit, an Tagungen, Kongressen oder Workshops zur Schulverpflegung teilzunehmen.
Sie sind herzlich eingeladen, hierbei aktiv mitzuarbeiten. Verbesserungsvorschläge werden jederzeit gerne angenommen.
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